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Als NUK-Nominee zum Netzwerkprofi

Montag, den 28. April 2008, von Andre Boschem

Als Gutachter, Coach und Jury-Mitglied bei NUK habe ich die Chance mit vielen tollen und begeisterten potenziellen Unternehmern zusammenzutreffen. Die Begleitung während der Gründungsphase ist äußerst spannend. Hier werden die Grundlagen für den späteren Erfolg gelegt. Als NUK-Vertreter für die Region Düsseldorf informiere ich mich dabei auch gerne auf den Seiten des Gründungsnetzwerks Düsseldorf.

Leider nimmt der Kontakt nach der Gründung zu den Unternehmern ab. Das Tagesgeschäft frisst einen auf, für die Pflege alter Kontakte bleibt immer weniger Zeit.
Aus diesem Grund hat die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Sponsor und Mitglied von NUK seit vielen Jahren, am 23. April 2008 ein Seminar zum Thema „XING - gewinnbringend nutzen“ veranstaltet.

Inhalte des Seminars waren unter anderem:

- Einrichten einer Startseite
- Profil bearbeiten
- Grundeinstellungen
- Mitglieder finden
- Nachrichten schreiben
- Kontaktverwaltung
- Termine
- Wie baue ich eine Kommunikationsstrategie auf?
- Wie mache ich mich erkennbar und kommuniziere erfolgreich?

Nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, malt zuerst” hatten wir auch zwei Gratis-Plätze in diesem kostenpflichtigen Seminar für die zwölf NUK-Nominees der zweiten Runde im aktuellen Businessplan-Wettbewerb reserviert. Dieses spezielle Serviceangebot nahmen dann der frisch am Vortag mit einem Hauptpreis prämierte Ralf Mieslinger von der Firma Baron und Lisa Schulz von Studybuddy wahr (siehe Foto, v.l.).

Der XING-Profi Michael Shah (siehe Foto, rechts) hatte uns dabei die Grundlagen des Netzwerkprogramms vermittelt und gezeigt, wie sich in der virtuellen Welt effizient Kontakte pflegen und Geschäfte generieren lassen. Die erste Aufgabe war natürlich die Vernetzung mit den NUK-Nominees – so sollte das Kontakthalten für die Zukunft doch gesichert sein!

Die NUK-Preisträger Ralf Mieslinger und Lisa Schulz (v.l.) mit XING-Profi Michael Shah

Tausche Bargeld, gutes Einkommen und Firmenwagen gegen hohe Ausgaben zur Herstellung von Tiersärgen und Urnen

Montag, den 10. März 2008, von Ralf Mieslinger

Die Idee, Tierbestattungsartikel herzustellen, hatte ich bereits vor drei Jahren. Doch damals wir ich noch nicht so verrückt diese Idee zu realisieren. Ende 2006 hatte ich meinen ersten selbst gebastelten Tiersarg im Bettkasten versteckt. Zahlreiche Urnen schmücken meinen Wohnzimmerschrank mit Glasfront – es könnten auch Vasen sein…

Ein Unternehmer muss Entscheidungen treffen und er ist gut beraten, wenn er diese Entscheidungen auf Meinungen von Experten aufbaut. NUK bietet klare Strukturen, Zeitpläne und Angebote um alle relevanten Themenfeldern einer Gründung abzudecken. In den regelmäßigen Meetings kann der Gründer Probleme mit Beratern aus den verschiedensten Bereichen besprechen. Allein in der ersten Stufe fanden sich auf meinem Ideen-Block 40 beantwortete Fragen! Mein Fazit: Nimmt man das Angebot vollständig wahr, ist man hervorragend beraten. Dem NUK-Team und seinen freiwilligen Beratern und Sponsoren sage ich: vielen DANK!

…und dann wurde auch noch mein Unternehmen BARON mit der Geschäftsidee „Entwicklung, Produktion und Vertrieb von innovativen Tierbestattungsartikeln“ zum Hauptpreisträger in der Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs nominiert. Die Prämierung fand in Kölle statt – ich lebe in Düsseldorf! Wahrscheinlich stellen Sie sich die gleiche Frage: Wie kann ein Düsseldorfer in Köln einen Preis bekommen? Sicherlich ein Versehen! ;-)

Ralf Mieslinger_Baron

An dieser Stelle möchte ich auch über die Erfahrung als Hauptpreisträger sprechen: ein Bericht bei center.tv, ein Artikel in der Rheinischen Post! Ein Gespräch mit dem WDR, ein weiterer Artikel in der Rheinischen Post und dem Düsseldorfer Anzeiger stehen noch aus - über NUK wurde also für mich eine PR-Maschine in Bewegung gesetzt! In den folgenden Tagen nach der Preisverleihung am 26. Februar erhielt ich zahllose Anrufe, und ich werde nur noch mit den Worten: „Hallo, spreche ich mit dem Herrn BARON?“ begrüßt.

Es besteht auch Hoffnung auf einen Sponsor, der einen Teil meiner Auslagen im Bereich Marketing übernimmt. Die viele Kraft und Mühe, die ich in die Realisierung meiner Geschäftsidee gesteckt habe, das finanzielle Risiko, das ich eingegangen bin, alles scheint langsam Früchte zu tragen.

Zuvor habe ich 14 Jahre als Projekt- und Sales Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet. Den TV-Beitrag über meine Geschäftsidee hat zufällig auch einer meiner früheren Mitarbeiter gesehen - sehr nett ist daher auch die Ansage: „Vom Airbaghersteller zum Sarghersteller, aber sonst ist alles in Ordnung?“

Ja, alles ist in Ordnung.

Euer BARON