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Mit vereinten Kräften zu besseren Marktchancen

Freitag, den 25. Juli 2008, von Dr. Ralf Franke

Patentantwalt Dr. Ralf Franke über sein ehrenamtliches Engagement als einer von weit über 200 Gutachtern und Coaches für den NUK-Businessplan-Wettbewerb

Dr. Ralf Franke

Während des Wettbewerbs haben die Existenzgründer die Möglichkeit den Beratern aller Fachrichtungen Fragen zu stellen, und das in einer unbeschwerten Atmosphäre und ohne Angst viel Geld für die Beratung zahlen zu müssen, da das Coaching bei den Meetings kostenlos ist. Aufgrund der Vielzahl der anwesenden Berater kommen in der Regel alle Existenzgründer mit ihren Fragen zum Zug und sie werden garantiert fachlich exakt und gut beraten.
Wir nehmen uns viel Zeit die Geschäftsidee, die Vermarktungsstrategie, das Finanzierungskonzept sowie alle geplanten Maßnahmen zum Markteintritt kritisch zu hinterfragen. Gemeinsam mit den Existenzgründern gehen wir dann offene Fragen in allen Unternehmensbereichen an und raten das Gründungskonzept an jenen Stellen anzupassen, die notwendigerweise modifiziert werden müssen. Der besondere Vorteil für die Gründer liegt natürlich darin, Meinungen und Anregungen vieler Coaches aus unterschiedlichen Arbeitsgebieten einzuholen, die ausnahmslos jahrelange Praxiserfahrung aufweisen und vielfältigste Projekte erfolgreich realisiert haben.
Alle Coaches begleiten im Laufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs die Gründer durch alle Stufen der Erstellung ihres Konzeptes. Angefangen bei Geschäftsidee und Strategie über das Marketing bis hin zur Finanzplanung. Kein Plan ist wie der andere, kein Gründerteam letztendlich vergleichbar. Es handelt sich immer um eine individuelle Idee eines individuellen Teams. Das ist es übrigens auch, was es für uns Coaches so interessant macht. Besonders die Teams, deren Ideen problembehaftet sind, sind die interessantesten: Hier können wir als Berater mit vereinten Kräften die Idee des Teams in eine Richtung bringen, die mehr Chancen ermöglicht. Mit den Gutachten erhalten die Existenzgründer ein weiteres, meist noch detaillierteres Feedback zum Stand ihres Businessplanes, denn für die Gutachten liegen uns die Businesspläne der Teams schriftlich vor und wir arbeiten jedes Kapitel detailliert durch. So können Schwachstellen im Gesamtkonzept eindeutig lokalisiert und hierauf abgestimmte Vorschläge und Maßnahmen abgeleitet werden. Unsere Gutachten fallen natürlich so unterschiedlich aus wie die vorgelegten Businesspläne. Die Bandbreite ist immer wieder erstaunlich, Umfang und Qualität variieren durchaus beträchtlich wie auch die Benotung sowie die Ratschläge oder Verbesserungsvorschläge.

Bei allem Engagement gehen wir mit einer natürlicheren Distanz an die Sache heran als es die Teams vermögen. Alle Coaches sind sehr kritisch und stellen jede Idee auf den Prüfstand. Eine Berufskrankheit! lm Gespräch ergibt es sich oft, dass wir gute Ideen erst einmal in praktikable Konzepte übersetzen und geplante Umsätze deutlich geringer auslegen. Denn der Markterfolg in der Anfangsphase wird in vielen Fällen zu optimistisch angesetzt, interne organisatorische Probleme gar nicht gesehen und die Finanzierungsphase als kritischer Zeitfaktor vernachlässigt.
Falsche Entwicklungen lassen sich so im Vorfeld erkennen, strategische Anpassungen können vorgenommen werden, bevor teuer initiierte Maßnahmen in falschen Kanälen vertrocknen. Und nicht selten sind wir auch im Teambildungsprozess gefragt. Und über unsere eigenen Erfahrungen hinaus bietet uns das NUK-Team sowie das weit gefasste Netzwerk jede Möglichkeit, immer noch eine weitere Meinung einzuholen und den Gründern alternative Wege zu öffnen.

Seit sieben Jahren bin ich nun pro bono als NUK-Coach und -Gutachter tätig. In den letzten vier Jahren ist mir aufgefallen, dass eine prozentual größere Gruppe von Existenzgründern schon vorbereitet die Arbeit am Businessplan antritt. Der Weg in die Selbstständigkeit wird geplanter und strukturierter angegangen mit Zielen, die sich an die Realität halten und keine Luftschlösser sind. Das gilt nicht nur für die Preisträger der letzten Jahre, sondern für alle Existenzgründer, die bis zum Ende der dritten Stufe durchhalten.

Auch im 12. Businessplan-Wettbewerb von Neues Unternehmertum Rheinland e.V., der im November startet, werde ich wieder einer der NUK-Wissenskapitalgeber sein. Interessierte Existenzgründer können sich übrigens schon jetzt unverbindlich hier registrieren. Ich bin schon gespannt auf Sie und Ihre Geschäftsidee!

Ihre 15 Minuten Ruhm

Freitag, den 4. April 2008, von Sandra Mennig

…vielleicht auch mehr. Oder nicht. Jedenfalls sucht die Kölner TV-Produktionsfirma Good Times Existenzgründer für eine Reportage in der Pro7-Reihe “Lebe Deinen Traum”. Hier finden Sie bei Interesse den Verweis auf den Aufruf und Kontaktdaten.

Besonders freuen sich Fernsehmenschen, wer hätte das gedacht, über schöne Bilder. Wenn Ihre Geschäftsidee also auf einem extrem vorzeigbaren Produkt beruht oder sonstige optische Reize bietet, steigen Ihre Chancen deutlich.

Das ist übrigens auch immer wieder das Problem, wenn wir uns auf die Berichterstattung von NUK-Medienpartner center.tv oder anderen TV-Sendern freuen dürfen: Es ist nicht immer einfach, bei den vortragsorientierten NUK-Veranstaltungen anregendes Kamerafutter zu finden. Gerade bei einem kurzen Nachrichtenbeitrag muss sich die Geschäftsidee zudem in wenigen Sätzen vermitteln lassen, komplizierte BioTech-Innovationen haben da leider oft das Nachsehen.

Wenn Sie es als NUK-Gründer auf die Mattscheibe schaffen, freuen wir uns natürlich. Vor allem dann, wenn Sie warme Worte für unsere Initiative finden. Und uns darüber informieren. Das gilt für alle Pressekontakte! Soll ich noch ein bißchen heftiger mit dem Zaunpfahl winken?

Das Wunder vom Neptunplatz 6

Dienstag, den 18. März 2008, von Alexander Johne

Ist schon ein paar Wochen her, der Tag, als die ersten NUK-Gutachten für unsere Geschäftsskizze zu Diggi.Door in mein Outlook einschlugen. Die Sonne schien und unsere Kaffeemaschine hatte gerade den Geist aufgegeben. Das nagelneue Cloer-Technikwunderwerk mit integriertem Brita-Wasserfilter macht zwar guten Kaffee, ist aber ansonsten nicht ganz dicht: Den Griff des Amazon-Austauschmodells hielt unser Werksstudent ebenfalls kurze Zeit nach dem Entpacken lose in der Hand.

Alexander Johne_Diggi.Door

Ganz rein und unschuldig lag also an jenem Tag die NUK-Benachrichtigung da im Posteingang zwischen dem Hinweis auf einen VISA-zertifizierten Shop für die sagenumwobene Nine-Inch-Perfection-Droge, einem todsicherem Aktientipp der Mallorca Building AG, dem Magic Euro Casino und der obligatorischen Paypal-Aufforderung, zum x-ten mal in dieser Woche meine Kreditkartendaten neu einzugeben – ein Saftladen, dieses Paypal.

Unsere erste offizielle Bewertung – wie lange haben wir drauf gewartet und waren nun doch ein wenig enttäuscht. Egal, wie sehr wir uns auf Leo.org auch abmühten: Selbst unser Scrabble-Großmeister vermochte aus den Einzelteilen dieser Betreffzeile nicht das Wort “Nominierung” zusammenzupuzzeln…

Denn die war für den Fall der Fälle vor dem Bewertungsschreiben angekündigt. Aber nominiert zu sein ist nicht alles, sondern dabei zu sein – die kleinen Schwächen dieses olympischen Leitgedankens lassen wir mal außen vor. Wie auch immer: Endlich gab es eine ernsthafte Stellungnahme zu unserem Team, unserer Idee und nicht zuletzt zu unseren kommunikativen Fähigkeiten, diese zu vermitteln.

Die Idee an sich, eine Online-Galerie für digital erzeugte Kunst und Designarbeiten, geistert schon seit mehr als zwei Jahren durch unsere Köpfe und Schreibtischablagen. Die erste ernsthafte verschriftlichte und gestalterische Arbeit daran hat jetzt ein gutes Jahr auf dem Buckel.
Aber erst die Anmeldung beim NUK-Wettbewerb mit den gnadenlosen Abgabefristen zwang uns, die Hirngespinste in eine allgemeingültige Struktur zu formulieren und unser Konzept auf die vielen Fragen hin zu überprüfen, die der Mäzen im Allgemeinen und der Finanz-Ökonom oder Geldgeber im Speziellen beantwortet haben will.

Der vielleicht wichtigste Nebeneffekt im Zuge der Vorbereitung auf die Abgabe zu Stufe 1 war, dass dieses Thema Raum und Zeit in unseren Köpfen erhielt und damit die notwendigen Ressourcen, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Bald strotzte der Notizzettel auf unserem Klo vor Diggi.Gallery-Einträgen. Die restliche Stille-Örtchen-Ideensammlung, wie “Vorschlag zur Eröffnung der Grillsaison: Rind, gefüllt mit Schwein, gefüllt mit Hähnchen, gefüllt mit Hack”, trat allmählich in den Hinter(n)grund…

Erst als das komplette Team zusammengetrommelt war, wagten wir, die PDF-Dokumente zu öffnen. Der Praktikant musste sie zuvor ausdrucken und jedem in einem blickdichten Schutzumschlag überreichen. Um Punkt 20.05 Uhr rissen wir alle zeitgleich das gummierte Siegel auf, um uns der Kritik der NUK-Gutachter zu stellen.

Neben einigen handfesten Schwächen zeichneten die Experten in der Gesamtabrechnung aber ein positives Bild: gut, hervorragend, gut! Nach anfänglicher Enttäuschung und der Vorbereitung auf das Schlimmste machte sich doch bald ein solidarisches Lächeln auf unseren Gesichtern breit.

Mitten hinein in das allgemeine “Hast Du das schon gelesen?” und “Wusste ich doch, dass das so keiner versteht!” ertönte auf einmal der vertraute, glockenhelle Post-ist-da-Ton: BING – “Ihr Businessplan wurde im NUK-Wettbewerb nominiert!” Die Sonne war mittlerweile untergegangen, aber unsere Bildschirme strahlten. Mal schauen, ob sich dieses kleine Wunder jetzt in der zweiten Wettbewerbsstufe wiederholt…

Tausche Bargeld, gutes Einkommen und Firmenwagen gegen hohe Ausgaben zur Herstellung von Tiersärgen und Urnen

Montag, den 10. März 2008, von Ralf Mieslinger

Die Idee, Tierbestattungsartikel herzustellen, hatte ich bereits vor drei Jahren. Doch damals wir ich noch nicht so verrückt diese Idee zu realisieren. Ende 2006 hatte ich meinen ersten selbst gebastelten Tiersarg im Bettkasten versteckt. Zahlreiche Urnen schmücken meinen Wohnzimmerschrank mit Glasfront – es könnten auch Vasen sein…

Ein Unternehmer muss Entscheidungen treffen und er ist gut beraten, wenn er diese Entscheidungen auf Meinungen von Experten aufbaut. NUK bietet klare Strukturen, Zeitpläne und Angebote um alle relevanten Themenfeldern einer Gründung abzudecken. In den regelmäßigen Meetings kann der Gründer Probleme mit Beratern aus den verschiedensten Bereichen besprechen. Allein in der ersten Stufe fanden sich auf meinem Ideen-Block 40 beantwortete Fragen! Mein Fazit: Nimmt man das Angebot vollständig wahr, ist man hervorragend beraten. Dem NUK-Team und seinen freiwilligen Beratern und Sponsoren sage ich: vielen DANK!

…und dann wurde auch noch mein Unternehmen BARON mit der Geschäftsidee „Entwicklung, Produktion und Vertrieb von innovativen Tierbestattungsartikeln“ zum Hauptpreisträger in der Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs nominiert. Die Prämierung fand in Kölle statt – ich lebe in Düsseldorf! Wahrscheinlich stellen Sie sich die gleiche Frage: Wie kann ein Düsseldorfer in Köln einen Preis bekommen? Sicherlich ein Versehen! ;-)

Ralf Mieslinger_Baron

An dieser Stelle möchte ich auch über die Erfahrung als Hauptpreisträger sprechen: ein Bericht bei center.tv, ein Artikel in der Rheinischen Post! Ein Gespräch mit dem WDR, ein weiterer Artikel in der Rheinischen Post und dem Düsseldorfer Anzeiger stehen noch aus – über NUK wurde also für mich eine PR-Maschine in Bewegung gesetzt! In den folgenden Tagen nach der Preisverleihung am 26. Februar erhielt ich zahllose Anrufe, und ich werde nur noch mit den Worten: „Hallo, spreche ich mit dem Herrn BARON?“ begrüßt.

Es besteht auch Hoffnung auf einen Sponsor, der einen Teil meiner Auslagen im Bereich Marketing übernimmt. Die viele Kraft und Mühe, die ich in die Realisierung meiner Geschäftsidee gesteckt habe, das finanzielle Risiko, das ich eingegangen bin, alles scheint langsam Früchte zu tragen.

Zuvor habe ich 14 Jahre als Projekt- und Sales Manager in der Automotive-Industrie gearbeitet. Den TV-Beitrag über meine Geschäftsidee hat zufällig auch einer meiner früheren Mitarbeiter gesehen – sehr nett ist daher auch die Ansage: „Vom Airbaghersteller zum Sarghersteller, aber sonst ist alles in Ordnung?“

Ja, alles ist in Ordnung.

Euer BARON

Wer hat Angst vor NUK?

Dienstag, den 4. März 2008, von Jörg Püschel

Lohnt sich für jeden Gründer, kostet nichts und bringt viel – ein Besuch beim NUK-Meeting an jedem zweiten Donnerstag in Köln. Noch viermal haben Sie im laufenden Wettbewerb diese Chance – nutzen Sie sie! Auch NUK-Neulinge sind herzlich eingeladen!

Viele Existenzgründer  haben im Vorfeld Bedenken zu den NUK-Meetings zu gehen. Denjenigen, die schon da waren, wird schnell klar: Alle Ängste sind übertrieben. Die Atmosphäre ist entspannt  – und für Erfrischungetränke ist auch gesorgt. Darüber hinaus freuen sich die ehrenamtliche Coaches und Fachberater tatsächlich, Ihnen bei Ihrem Gründungsvorhaben helfen zu können.

Wenn Sie sich selbstständig machen wollen, kann ich Ihnen nur raten, zu so vielen Meetings zu gehen und mit so vielen unterschiedlichen Coaches und Fachberatern wie möglich zu sprechen. Denn mit jedem Gespräch lernen Sie dazu, und gerade die möglicherweise kritische Hinterfragung Ihres Gesprächpartners hilft Ihnen als Existenzgründer oft mehr, Ihre Idee voranzubringen als eine gutgemeinte Bestätigung aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis.
Auf den Meetings hat jeder Teilnehmer des NUK-Businessplan-Wettbewerbs die Möglichkeit, sich in lockerer Umgebung kostenlos und unverbindlich beraten zu lassen. Auf diesen Treffen, die jeden zweiten Donnerstag im Kölner Kolpinghaus und gelegentlich auch im Life Science Center Düsseldorf stattfinden, stehen Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Marketingexperten, Unternehmens- und Personalberater, erfahrene Unternehmer und Junior Coaches zur Beratung bereit. Experten, deren Wissen Sie sonst teuer bezahlen müssen.

Seit vielen Jahren bin ich als Unternehmensberater einer der Coaches von NUK.  Deshalb weiß ich, dass keiner Angst vor den kritischen Fragen der Coaches haben muss, aber auch keine Angst haben muss, selber banal scheinende Fragen zu stellen. Keine Frage von Ihnen ist banal, so ist meine Erfahrung, vielmehr regt jedes Argument zur Betrachtung der Geschäftsidee von verschiedenen Seiten an. Die Coachingabende sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihr eigenes Gründungsvorhaben auf Herz und Nieren zu prüfen, und ein exzellenter Praxistest. Wenn Ihr Konzept die Berater überzeugt, sollte es auch der Prüfung etwa einer Bank standhalten.
So haben schon viele NUK-Teilnehmer ihr Konzept im Dialog mit den Beratern ständig weiterentwickelt. Auch wenn Viele glauben, in ihrem Businessplan sei doch schon alles gesagt, stellen sie im Austausch mit den Beratern schnell fest, dass sie doch noch nicht so weit sind. Insbesondere bei so zentralen Themen wie dem Kundennutzen wird Ihnen ebenso gut weiter geholfen wie bei Fragen , wie man eigentlich ein tragfähiges Absatz- und Umsatzkonzept erstellt.

Der besondere Service: Die meisten Berater stehen auch außerhalb der Meetings zur Verfügung, zu einigen können Sie E-Mail-Kontakt halten, wenn Sie vor Problemen stehen. Hier hilft auch das NUK-Büro weiter.
Allerdings muss sich der Existenzgründer darüber im Klaren sein, dass selbstverständlich auch eine kostenlose Beratung ihre Grenzen hat; schließlich sind die ehrenamtlich tätigen Coaches und Fachberater im richtigen Leben Dienstleister, die ebenso Geld verdienen müssen wie  Sie, wenn Sie später erst einmal gegründet haben.

Aber wo sonst können Sie alle Dienstleister auf einem Fleck treffen, sie kostenlos kennenlernen und erste Erfahrungen mit ihnen machen. Dies geht nur beim NUK-Meeting. Wenn Sie darüber hinaus einen Dienstleister Ihres Vertrauens kennengelernt haben, bei dem auch der “Nasenfaktor” stimmt, ist eine spätere Zusammenarbeit ja vielleicht nicht ausgeschlossen.

Immer noch unsicher? Dann schauen Sie doch mal in diesen TV-Beitrag über das erste Meeting im 11. NUK-Businessplan-Wettbewerb rein! Alle Termine der nächsten NUK-Coachingabende finden Sie hier.

Gutachten: Kritik ernst, aber nicht persönlich nehmen!

Freitag, den 15. Februar 2008, von Guido Kranski

In dieser Woche war für das NUK-Team mal wieder Multi-Tasking angesagt: Gleichzeitig galt es, letzte Vorbereitungen für das Forum Marketing in Düsseldorf und die Prämierungsfeier Stufe 1 sowie für die Jurysitzung zu treffen. Unter Hochdruck haben wir aber v.a. daran gearbeitet, mit großer Sorgfalt, aber auch mit der nötigen Geschwindigkeit alle schriftlichen Feedbacks, die durch unsere qualifizierten Gutachter erstellt werden, zu verteilen: Bald schon ist es geschafft – dann hat jeder Teilnehmer, der einen Businessplan eingereicht hat, mindestens zwei Gutachten vorliegen. Diese werden ihm hilfreiche Tipps geben, um sich noch besser für seine Selbstständigkeit zu rüsten.

Ein wichtiger Schritt, den die potentiellen Gründer als Möglichkeit betrachten sollen, sich bis zur Abgabe in der zweiten Phase des NUK-Businessplan-Wettbewerbs nochmals intensiv mit ihren Ideen auseinanderzusetzen! Sicherlich fallen nicht alle Kommentare lobpreisend aus, doch wie bereits in vielen persönlichen Gesprächen erwähnt: Nehmen Sie eventuell geäußerte Kritik an Ihren Businessplänen nicht persönlich, sondern konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Idee noch besser zu gestalten. Das wird Ihnen schon dann gelingen, wenn Sie die angesprochenen Punkte kritisch hinterfragen und überarbeiten. Sehen Sie die Gutachten als Chance zur Verbesserung!

Auch wenn Sie in der ersten Stufe nicht zu den nominierten Teams zählen, die eventuell einen Preis erhalten werden, verlieren Sie nicht den Mut! Jede gute Idee – egal, ob diese prämiert wird oder nicht – sollte in die Tat umgesetzt werden, wenn Sie davon überzeugt sind, dass der Erfolg sich einstellen wird.
Da sich der NUK-Businessplan-Wettbewerb nun schon in der zweiten Phase befindet, sollten Sie sich das Datum zur nächsten Abgabe bereits notieren und fest im Gedächtnis behalten: 03. März 2008. Dies ist der Einsendeschluss, der es Ihnen ermöglicht, erneut mindestens zwei kostenfreie Gutachten zu Ihrer Idee zu erhalten. So bekommen Sie Schritt für Schritt auch Gedanken geliefert, die sich Dritte über Ihren Businessplan gemacht haben – Sie erhalten damit mehrere Perspektiven aus verschiedenen Blickwinkeln.
Nutzen Sie auch weiterhin – so zahlreich wie bisher – die kostenlosen Veranstaltungen von NUK. Sammeln Sie Wissen und Know-How und knüpfen Sie Kontakte, die Ihnen eventuell für Ihre gesamte geschäftliche Laufbahn von Nutzen sein werden.

Was nächste Woche ansteht? Nun, gleich am Montag wird es spannend: Dann entscheidet die NUK-Experten-Jury, wer zu den Preisträgern in Stufe 1 gehören wird. Die Bekanntgabe der Auserwählten und die Präsentation ihrer Geschäftsideen erfolgt jedoch erst im Rahmen der Prämierungsfeier am 26. Februar…

Zum Vorwurf: Stehlen von Geschäftsideen

Dienstag, den 15. Januar 2008, von Jörg Püschel

Viele Existenzgründer befürchten mit der Einreichung ihrer Geschäftsidee bei einem Businessplan-Wettbewerb, dass ihre Idee “geklaut” werden könnte. Dieser Vorwurf taucht z.B. in einem Kommentar zu einem aktuellen Beitrag auf easn.de auf. Eigentlich sind diese Ängste nicht berechtigt; in den ca. 25 Jahren seitdem ich Existenzgründer berate und betreue, habe ich keinen konkreten Fall des “Ideenklaus” miterlebt. Auch in meinen zehn Jahren als Berater beim NUK-Businessplan-Wettbewerb nicht. Dennoch kann natürlich ein solcher Fall nie ausgeschlossen werden.
© Martin Müller/Pixelio

Erfindungen lassen sich durch Patente schützen, die Verwertung von geistigem Eigentum wie Musik und Bücher ist ohnehin gesetzlich geschützt. Der Schutz funktioniert, national und international, wenn – zugegebenermaßen – auch nur mit Einschränkungen. “Patentschriften verkommen in China zusehends zu Bauanleitungen für Produktpiraten – ausländische Firmen verstecken ihre Pläne deshalb lieber im Safe, statt sie rechtlich zu schützen.”

Schwieriger sieht der Schutz von Business-Ideen aus, insbesondere dann, wenn die Geschäftidee noch wenig ausgereift ist und sich deshalb nicht mit den gewerblichen Schutzrechten absichern lässt. Und wie erfolgreich die Adaption von Geschäftsideen sein kann, zeigen die Samwer-Brüder als die deutschen Vorzeige-Unternehmer mit ihren Gründungen “eBay Deutschland” und “StudiVZ” auf. (“Deutschland – das Land der Copy & Paste Innovationen”).

Muss deshalb jeder Existenzgründer Angst haben, dass seine Idee ebenfalls “geklaut” wird, wenn er sie zum ersten Mal anderen vorstellt, z.B. im Rahmen eines Businessplan-Wettbewerbs? Dies gilt sicherlich nicht für diejenigen, die in einer Nische als Wissenschaftler oder Angestellter tätig sind und im Rahmen ihrer Tätigkeit über einen langen Zeitraum ein Produkt oder Verfahren entwickelt haben, welches nun die Grundlage einer tragfähigen Geschäftsidee darstellen soll. Das Know-how und den zeitlichen Vorsprung werden Andere kaum einholen können und wollen. Hier ist die Gefahr des Ideenklaus eigentlich nicht gegeben.

Anders sieht es sicherlich dann aus, wenn allein das “Aussprechen” einer Idee schon jede Menge Nachahmer aufrufen könnte diese zu adaptieren, da die Idee einfach zu begreifen und leicht zu kopieren ist. Nur begibt sich der Gründer in diese Gefahr grundsätzlich immer, spätestens dann, wenn er erstmalig auf den Markt tritt. Und dies ist völlig unanhängig davon, ob er bei einem Businessplan-Wettbewerb teilgenommen hat oder nicht. Es ist unmöglich, eine Existenzgründung zu starten, ohne mit anderen über seine Geschäftsidee gesprochen zu haben.

Und schließlich gehört zur Umsetzung eines erfolgreichen Geschäftskonzepts deutlich mehr als die Idee allein. Erst der vollständige Businessplan mit einem ausgearbeiteten Marketingkonzept verspricht den Erfolg, die Idee steht nur am Anfang.

Gerade das Netzwerk eines Businessplan-Wettbewerbs bietet dem Gründer die Chance, im Rahmen der vielfältigen Weiterbildungsveranstaltungen mit Fachleuten wie Patent- oder Rechtsanwälten zu sprechen und frühzeitig Schutzmaßnahmen einzuleiten. Und mal unter uns: Die NUK-Experten, die direkt mit Gründern zusammenarbeiten, also die Coaches und Gutachter, sind allesamt Top-Leute, die sehr zufrieden mit ihren Jobs sein dürften. Motivation ihres Engagements bei NUK ist es sicher nicht, fremdes Gedankengut zu veruntreuen.

Möglicherweise wären auch diese “drei Freunde” hier besser unterstützt worden, hätten sie bei einem Businessplan-Wettbewerb Hilfe gesucht. (Foto: ©Martin Müller/Pixelio)

Wie im Taubenschlag

Montag, den 7. Januar 2008, von Sandra Mennig

Heute ist sie aber wirklichwirklich offen, die NUK-Tür! Strahlende junge Menschen überbringen uns den ganzen Tag lang verheißungsvolle Umschläge und knallbunte Folder – der Grund: die Abgabefrist für Stufe 1 des 11. NUK-Businessplan-Wettbewerbs. Und so mancher angehende Unternehmer deponiert seine kostbare Konzeptskizze eben persönlich bei uns im Kölner NUK-Büro. Erfreulich viele künftige Gründerinnen sind darunter – die nimmt Projektleiter Sebastian Schäfer natürlich besonders gerne in Empfang:

Die Übergabe, Teil 1

Jeweils drei Exemplare der Businessplan-Keimlinge müssen abgegeben werden. Das haben Sie überlesen? Kein Problem, machen wir einfach hier die nötigen Kopien! Ganz wichtig ist auch das vollständig und leserlich (!) ausgefüllte Datenblatt – wer das vergessen hat, kann das an Ort und Stelle nachholen:

Ganz wichtig, so ein Datenblatt.jpg

Auch das Telefon steht den ganzen Tag über kaum still, viele Teilnehmer haben noch Last-Minute-Fragen zu klären. Zudem bekommen wir aus den NUK-Außenstellen in Aachen, Bonn und Düsseldorf immer wieder begeisterte Zwischenmeldungen über den Stand der dortigen Einreichungen. Hört sich alles sehr gut an!

Gegen Abend stauen sich die Hoffnungsträger der rheinischen Wirtschaft schon fast im NUK-Laden. Einige kämpfen sich zu vorgerückter Stunde auf dem Radl durch den Regen und die Dunkelheit zu uns:

Die Übergabe, Teil 2

Und tatsächlich kommen bis kurz nach 20 Uhr noch atemlose, aber erleichterte Menschen bei uns an, die überraschende Geschichten von explodierenden Druckern zu erzählen haben (nein, der junge Mann hier ist keiner von denen – er war einfach nur der letzte, den ich noch fotografieren konnte, bevor die Batterien der Kamera leer waren…):

Die Übergabe, Teil 3

Hach, was war das aufregend, auch für das NUK-Team! Wir fiebern schließlich mit “unseren” Gründern mit – und wir wollen so viele wie möglich in den Genuss der Leistungen von NUK kommen lassen! 107 Geschäfsideen haben uns allein heute erreicht – hoffentlich ist morgen und übermorgen nochmal ein ordentlicher Schwung in der Post!

Wie geht es jetzt weiter? Also, Anfang nächster Woche haben wir alle Daten erfasst und können Eingangsbestätigungen verschicken. Dann werden die Konzepte den Gutachtern zugeteilt, kurz nach Karneval können dann alle Teilnehmer mit dem wertvollen schriftlichen Feedback unserer Experten rechnen. Doch mit dem Versand der Gutachten ist es mit der Arbeit ja längst nicht getan: Direkt danach beginnt der Nominierungsprozess, der mit der Prämierungsfeier am 26. Februar seinen Abschluss findet. Schauen Sie einfach in dieser Zeit öfter mal hier vorbei, wir bleiben am Ball!

Hier entlang – wir verkaufen nix!

Freitag, den 4. Januar 2008, von Sandra Mennig

Derweil der NUK-Projektleiter also NICHT Däumchen dreht, versuche ich meinerseits den Service-Aspekt dieses Blogs zu erhöhen – schließlich kümmere ich mich bei NUK nicht nur um die Presse, sondern auch um diverse Öffentlichkeiten: Damit am Montag die wackeren Teilnehmer, die ihre Geschäftsskizzen persönlich abgeben möchten, auch zu uns finden, habe ich also mal unser Hauptquartier in der Schaafenstr. 7 von außen aufgenommen. So wissen die Menschen da draußen endlich, was wir meinen, wenn in unseren Wegbeschreibungen immer vom ominösen “Ladenlokal” die Rede ist:

Das NUK-Ladenlokal

Lassen Sie sich von dem alten Logo über dem Eingang nicht irritieren, hier sind Sie dann schon richtig! Eine Anfahrtsskizze gibt es übrigens hier.

…Herr Schäfer fährt mir gerade in die Parade mit dem messerscharfen Hinweis, dass wohl vor Montag kaum noch genug Leute von der Existenz unseres druckfrischen Web-Tagebuchs Kenntnis nehmen werden, um von diesem Eintrag überhaupt profitieren zu können. Hmpf. Gar nicht so einfach, diese Bloggerei.

Tee trinken, Däumchen drehen

Freitag, den 4. Januar 2008, von Sebastian Schäfer

2008 macht mich schon jetzt kribbelig. Heute kamen die ersten drei Einreichungen zu Stufe 1 des aktuellen Businessplan-Wettbewerbs per Post – dabei ist die Deadline erst in drei Tagen:

Die ersten drei Einreichungen im BPW 2008

Das gibt zwar für die Absender mit dem hervorragenden Zeitmanagement leider keine Pluspunkte, gemahnt mich aber deutlich an den großen Mon-Tag. Ich frage mich ja schon, ob wir wohl die Vorjahresmarke erreichen werden.

Auch wenn das Alle immer leugnen, aber jeder NUK-Projektleiter möchte natürlich mit imposanten Zahlen aufwarten können. Und ob auch wieder so viele richtig hochwertige Ideen dabei sind wie im Wettbewerb 2007? Hm. Kann ich leider alles nicht beeinflussen. Ich trinke zwar Tee, weil Winter, aber zum Däumchen drehen habe ich keine Zeit – muss jetzt mal überlegen, ob das ein sinnvoller erster Blog-Eintrag war…