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Ein wichtiger Startschritt zur Firmengründung

Montag, den 30. August 2010, von Sandra Mennig

Retrospektive NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010, Teil 2: Interview mit Dr. Ella Bezdushna/Vitálity&Care, Nominee Stufe 3

Warum sollte man an den regelmäßigen NUK-Coaching-Abenden teilnehmen?
Dr. Bezdushna: NUK bietet hochwertige Coaching-Abende auch für Teilnehmer, die keinen BWL-Hintergrund besitzen, um eine Geschäftsidee in einem kompletten Businessplan auszuarbeiten. Auf individuelle Fragen erhält man kostenlos Auskünfte von entsprechenden Experten mit profunder Erfahrung, z.B. im Bereich Marketing, Patentwesen oder Steuerfragen.

Was haben Ihnen die sonstigen NUK-Veranstaltungen, also Workshops, Vorträge, Seminare und Networking-Events, gebracht?
Dr. Bezdushna: Ich bin Naturwissenschaftlerin im Fach Chemie mit breiten Forschungsinteressen und konnte bei NUK-Veranstaltungen sehr gut erlernen, wie ein Geschäft funktioniert.
Die Veranstaltungen dienten als Basis für eine Firmengründung und stellen somit einen wichtigen Startschritt dar. Ein komplettes Programm mit vielfältigen Vorträgen enthält viele Hinweise und Tipps. Somit ist der Erfahrungsaustausch zwischen den interdisziplinären Teilnehmern und Fachexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen und Unternehmen in sehr freundlicher und äußerst angenehmer Atmosphäre der größte Gewinn.

Profitierten Sie von den Gutachten, die Sie am Ende jeder Wettbewerbsstufe für Ihre Einreichung bekamen?
Dr. Bezdushna:
Es ist normal, dass das Feedback zu der Geschäftsidee und dem Businessplan positiv oder auch teilweise
negativ ausfällt, jedoch ist es immer sehr hilfreich, um Schwerpunkte zu modifizieren: Man könnte zwar ein gutes Produkt haben, aber es fehlt die Idee des erfolgreichen Vermarktens.
Der NUK-Businessplan-Wettbewerb ist gut unterteilt in drei Stufen, bei jeder Stufe bekommt man kostenfrei konstruktive
Experten-Gutachten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen persönlichen Kontakt mit den Gutachtern zu bekommen und ein eigenes Netzwerk aus Experten aufzubauen. Am Ende hat man ein komplettes Konzept für ein Produkt oder eine Dienstleistung vom Kundennutzen über die Marketing-Strategie bis zur Finanzierung erarbeitet.

Wie lautet Ihr Fazit zu NUK?

Dr. Bezdushna: NUK ist ein hilfreicher Baustein für eine erfolgreiche Firmengründung. Zudem bietet NUK kostenfreie Workshops, Vorträge und professionelle Events, die zum Aufbau eines eigenen Netzwerks mit wertvollen Kontakten dienen.
Durch den NUK-Businessplan-Wettbewerb wurde unser Projekt erheblich nach vorne gebracht.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

Was machen eigentlich…

Mittwoch, den 16. Juni 2010, von Sandra Mennig

…unsere Premium-Teams aus dem letzten Jahrgang? Am Dienstag endet der 13. NUK-Businessplan-Wettbewerb, da kann man doch mal eben innehalten und nachschauen, was aus den besten Gründercrews 2009 bisher so wurde. Richtig empirisch und mit ZahlenZahlenZahlen wird da auch bald bei allen Teilnehmern in der traditionellen Telefonumfrage nachgehakt, mir reicht gerade eine kurze Netzdurchwühlung. Aha! Immerhin aktuelle Infos zu vier der Top 11:

Über Silber-Sieger RCD Rough Coating Design heißt es hier in den VDI-Nachrichten:  „[…] der Proof of Concept sei bei führenden UV-Lackherstellern erbracht. Mit der Marktreife rechnet das Start-up Mitte 2011“, danach streben die Düsseldorfer Chemiker um Dr. Hakan Cinar laut Selbstauskunft „die Marktführerschaft im Bereich ‚Additive zur Mattierung von UV-Pulverlacken‘ an.“  Schön, schön.

Auf dem dritten Platz landete letztes Jahr VerkehrsmittelVergleich.de. An dem Online-Portal mit dem sprechenden Namen ist  inzwischen mit einem hohen sechsstelligen Betrag der Seed Fonds Aachen beteiligt, zwölf Mitarbeiter habe das Unternehmen bereits. Ende des Jahres solle die Beta-Phase abgeschlossen werden, die Vision liege in der Internationalisierung der Suchfunktionen.  Mehr zur Unternehmer-Connection zwischen Aachen und München kann man z.B. hier nachlesen – zehn zumindest diskussionswürdige Tipps der NUK-Alumni zur Gründung eines eigenen Internet-Start-ups inklusive.

Sehr Erfreuliches auch von den Machern hinter der Next Kraftwerke GmbH: Die ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Energiewirtschaftlichen Institut der Universität zu Köln schlossen gerade im Mai eine erste Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds, Neuhaus Partners und Business Angels ab – mit dieser Einlage können sie nun das Proof of Concept liefern für die Vermarktung von Kleinerzeugungsanlagen auf dem Strommarkt, bei denen Notstromaggregate, Blockheizkraftwerke und Biogasanlagen über eine intelligente Vernetzung am sogenannten Minutenreservemarkt integriert werden. Jetzt suchen Jochen Schwill und Hendrik Sämisch einen erfahrenen Vertriebsmitarbeiter. Und Kunden. Wir drücken die Daumen!

Wie Next waren auch WeGrow unter den besten elf Teams im NUK-Businessplan-Wettbewerb 2009: Allin Gasparian und Peter Diessenbacher verpassten der letztjährigen NUK-Abschlussfeier eine besondere Note, indem sie allen Gästen einen Kiribaum-Setzling mit auf den Heimweg gaben (was aus denen wohl wurde?). Seit rund vier Wochen sind die Bonner nun am Start mit einer sehr gelungenen Homepage und dem KiriFonds Deutschland, unterstützt wird WeGrow mittlerweile von einem Business Angel. Gestern berichtete sogar das ZDF über “Tropenholz als Geldanlage” (ab Minute 8’34).

Wachsen und Gedeihen – das gilt natürlich auch für viele weitere NUK-Ehemalige. Zu denen ja ab Dienstag auch die Teilnehmer des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2010 gehören…

Trainingserfolg garantiert

Dienstag, den 15. Juni 2010, von Sandra Mennig

Adrenalinalarm bei den 13 nominierten Gründerteams in Stufe 3: Ihre Präsentation vor der 15-köpfigen NUK-Jury entschied heute mit, wer die drei Spitzenplätze im NUK-Businessplan-Wettbwerb 2010 belegt – die Bekanntgabe der Sieger erfolgt am 22. Juni in der Kölner Wolkenburg. Auf ihr Plädoyer vor dem NUK-Schiedsgericht wurden die auserwählten NUK-Gründer letzte Woche von Susanne Roll im Gründer- und TechnologieCentrum Gummersbach intensiv vorbereitet, seit Jahren ein kostenloser Service für die besten NUK-Teams. Im Folgenden beschreibt Frau Roll Aufbau und Nutzen des Angebots.

Für die Nominierten der Stufen 1 bis 3 im NUK-Businessplan-Wettbewerb besteht die Möglichkeit, jeweils an einem eintägigen Präsentationsseminar pro Stufe teilzunehmen. Die Seminarinhalte bauen nach Möglichkeit aufeinander auf. Dieses intensive Coaching unterscheidet sich von gängigen Rhetorik- und Präsentations-seminaren, da es ganz speziell auf eine Kurzpräsentation ausgerichtet ist, den sogenannten Elevator Pitch. Die meist schon bestehende eigene Präsentation tritt zunächst in den Hintergrund und eine neue, zielfokussierte Rede wird so aufgebaut, dass sie verständlich und kurzweilig ist.

In der ersten Stufe geht der systematische Aufbau über eine Zielgruppenanalyse zum Konzept und die jeweilige sprachliche Umsetzung. Jeder Teilnehmende erarbeitet seine eigene Präsentation mit einem ganzheitlichen Ansatz und kann direktes Feedback einarbeiten, so dass am Ende des Tages eine wirklich gut verständliche, interessante Präsentation vorliegt, die alles Wichtige in den vorgegebenen drei Minuten enthält.

In den Seminaren in der zweiten und dritten Stufe  werden noch die gestalterische Umsetzung der Charts sowie die eigene Körpersprache bei dem Vortrag mit eingebunden und die dann bereits eingesetzten Präsentationen verfeinert.

Zu Beginn des Coachings sind die Teilnehmer oft skeptisch, ob sie wirklich passgenau in drei Minuten die Präsentation halten können, doch bereits am ersten Tag hat jeder seine Präsentation so vorbereitet, dass die vorgegebene Zeit eingehalten wird, manche Teams schaffen es auch in zwei Minuten.

Das gelernte Konzept lässt sich leicht auf andere Situationen adaptieren: Verkaufsgespräche, Kundenpräsentationen, Vorträge – also immer dann, wenn kompakte Informationen attraktiv einem Gegenüber in knapper Zeit vermittelt werden sollen.

Der Tag in Gummersbach bietet auch noch weitere Vorteile: Neben persönlichen Tipps wie z.B. aktuelle Fördermöglichkeiten, Verhalten bei einem Pitch, vor der NUK-Jury oder in einem Bankgespräch wird das eigene Netzwerk erweitert: Die Teilnehmer arbeiten an diesem Tag ganz eng zusammen, hier haben sich schon Geschäftsbeziehungen oder auch Möglichkeiten zu gemeinsamen Produkten ergeben, auch und gerade wenn Teams mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zusammenarbeiten.

Ob wissenschaftlicher oder kaufmännischer Hintergrund, spielt für den Trainingserfolg keine Rolle. Wichtig ist nur, dass die Teilnehmer sich auf neue Gedanken einlassen, diese austesten und das Gelernte umsetzen. Mit ein wenig Übung kann jeder seine Präsentation entsprechend gestalten und erfolgreich vor dem NUK-Auditorium halten.

Das Feedback der Teilnehmer ist stets positiv. Durch die engagierte Mitarbeit aller an diesem Tag ist das Coaching abwechslungsreich und die Stimmung ist gut. Sollten Sie die Möglichkeit haben teilzunehmen, melden Sie sich an und bringen sich aktiv ein, Sie werden es nicht bereuen!

Deine Bilder und Fotos in einer Slideshow auf MySpace, Knuddels oder deiner Homepage!alle Bilder dieser Slideshow anzeigen

Susanne Roll ist Geschäftsführerin des Gründer- und TechnologieCentrums in Gummersbach. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Begleitung junger Unternehmen sowie die Projektleitung von nationalen und regionalen Projekten. Sie ist Betriebswirtin, Reiss Profile Master und Coach in den Bereichen Projektmanagement sowie zielorientierte Kommunikation und Präsentation.
Neben der betriebswirtschaftlichen Betreuung von jungen Unternehmen stellt die GTC GmbH flexibel Räume und Infrastruktur angepasst auf die Belange von Existenzgründungen zur Verfügung. Hier laufen viele Netzwerke zusammen, die für junge Unternehmen wertvolle Kontakte und Informationen bereithalten.

Geheimnis gelüftet

Freitag, den 5. März 2010, von Sandra Mennig

Wer wissen will, wem diese Urkunden überreicht wurden – hier entlang!

Die Sendung mit den COUPIES

Freitag, den 26. Februar 2010, von Sandra Mennig

Sie gehören zu den 14 besten Gründerteams aus 199 in Stufe 1 des 13. NUK-Businessplan-Wettbewerbs: COUPIES aus Köln. Am kommenden Dienstagabend entscheidet sich bei der Prämierungsfeier im Kölner Wallraf-Richartz-Museum, ob die Jungs auch einen Preis mit nach Hause nehmen.

Das clevere Studentenprojekt konnte jedenfalls schon ordentlich mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. In diesem RTL-Clip etwa wird die Sache mit den Handy-Rabattmarken im beliebten Duktus eines Kinderprogrammklassikers erklärt:

Nachtrag: Chakka!

Die Latte liegt jetzt noch höher

Donnerstag, den 28. Januar 2010, von Sandra Mennig

Stolze 199 Gründerteams reichten bis 11. Januar ihre Geschäftsskizze in Stufe 1 des laufenden 13. NUK-Businessplan-Wettbewerbs ein, bei insgesamt über 600 neuen Registrierungen. NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. begann 2010 also direkt mit einer frischen Verbandsbestmarke: In der Vorjahresvergleichsphase vertrauten uns 176 Teams ihre Konzepte zur Begutachtung an, das bedeutete damals schon Rekord in zwölf Jahren NUK.

Die Qualität dieser Businessplan-Rohlinge scheint auf den ersten Blick wieder durchgängig gut, weitere Zahlen und Fakten zu Stufe 1 in Kürze. Spätestens bei der Prämierungsfeier am 02. März in Köln kann man sich auch ein Bild vom Innovationsgehalt der aktuellen NUK-Ideen machen.

Die Zuweisung der Geschäftskonzepte an die Gutachter erfolgte dank Businessplan-Online , nun im zweiten Jahr im Einsatz, auch diesmal wieder erfreulich flott – angesichts von 199 Plänen kam das NUK-Team hierbei zwar gehörig ins Schwitzen, aber der Zeitplan wurde eingehalten.
Schon bald sind die Ergebnisse der Prüfung durch unsere erfahrenen Feedback-Geber für die jeweiligen Gründer als Download zu haben. Herzlichen Dank an die ehrenamtlichen NUK-Experten für ihren Einsatz in Runde 1, sei es bei den Coaching-Abenden, den Vorträgen oder bei der schriftlichen Sezierung von Businessplänen!

Die nächste Chance auf NUK-Gutachten gibt es übrigens für Gründer aller Branchen, die bis 08. März ihren um ein Marketingkonzept erweiterten Unternehmensfahrplan bei NUK einreichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man schon an Stufe 1 teilgenommen hat oder nicht!

Von der Friseurin zur Forscherin

Montag, den 30. November 2009, von Sandra Mennig

Eine Friseurmeisterin am Mikroskop? Nicht ungewöhnlich für Irmgard Lehmann, mit Hairstyler’s Heaven Förderpreisträgerin in Stufe 1 und 2 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007. Die Kölnerin forschte über vier Jahre und testete ihre Erfindung weitere drei Jahre in der Praxis, bevor sie sich ihre innovative Therapie THN® gegen brüchige Flechten patentieren lassen konnte. Nun sucht die Haarstrukturspezialistin, die bereits unter den Ausgezeichneten des Kölner Innovationspreises 2006 war, deutschlandweit Kooperationspartner. Das erzählt sie auch in dem folgenden zweiminütigen Sat.1-Portrait, das am 24. November ausgestrahlt wurde:

Weitere Informationen unter www.hairstylers.de.

Von der Kunst der Kommunikation

Dienstag, den 20. Oktober 2009, von Sandra Mennig

Am vergangenen Montag fand mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Düsseldorf das NUK-Presseseminar statt, das NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. jeden Herbst ausgewählten Alumni des NUK-Businessplan-Wettbewerbs anbietet. Wie immer leitete Tom Buschardt von NUK-Alumni-Sponsor die-journalisten.de GmbH die eintägige Weiterbildungsmaßnahme. Im Folgenden schildert Teilnehmer Jan-Martin Lichte von biz.agent, Nominee in Stufe 1 und 2 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2009, seine Eindrücke.

Mit krassen Beispielen wie „Schlafmanagement“ (= Folter durch Schlafentzug) und „Wirkungstrinker“ (= Alkoholiker) brachte es Tom Buschardt auf den Punkt: Unsere Sprache ist dehnbarer, als wir gemeinhin annehmen – es kommt immer darauf an, wie man etwas kommuniziert!

Aber was hat das mit uns als Gründern zu tun? Wer gibt schon so viele Interviews, dass er wissen muss, wie man auf unliebsame Fragen eben nicht antwortet? Habe ich beispielsweise das Recht, den Text meines Interviews zu kontrollieren und freizugeben, bevor er gedruckt wird? Habe ich nicht, es sei denn, ich habe es VORHER ausgehandelt. Dürfen Videoaufnahmen gesendet werden, die bei einem unangekündigten Besuch mit laufender Kamera in meinem Unternehmen entstanden sind? Ja, und zwar so lange, bis jemand widersprochen hat.

Ganz konkret anwendbar für uns Gründer: ein Beispiel zum Thema Krisenmanagement, durchgespielt mit der ebenfalls anwesenden erfolgreichen NUK-Gründerin des Bio-Schnellrestaurants „Pick-A-Pea“: Angenommen, ein Fußballstar isst bei ihr zu Mittag und kann anschließend wegen einer Magenverstimmung nicht mehr spielen. Das Spiel gegen Bayern München geht verloren! Am nächsten Tag titelt BILD: Kölner Currywurst lässt Bayern siegen!

Was tun? Eine Gegendarstellung erzwingen? Sich in beleidigtes Schweigen hüllen? Nach Mexiko auswandern? Oder lieber einen Deal suchen mit den Redakteuren der Medien, die sich mit Vorliebe auf „Skandalthemen“ stürzen? Eins wurde klar angesichts der „Fieberkurve“ eines Skandals: Nach Gerüchte-Phase, Enthüllungs-Phase, Sachlicher Phase und Bilanzierungs-Phase bleibt auch Jahrzehnte später noch immer eine Wirkung nach, wie z.B. das berühmte Beispiel von McDonalds im McLibel Case zeigt.

Neben diesen aufsehenerregenden Themen wurde im NUK-Presseseminar auch fürs Tagesgeschäft einiges geboten. Sarah Stoimenoff von agentur05 schilderte eindrücklich wie PR-Arbeit funktioniert, am Beispiel eines „Pressegesprächs“ für die RWE-Elektroauto-Sparte. Aber wie weit ist dieses Beispiel auf unsere konkrete Situation als Gründer übertragbar? Vieles bleibt den großen etablierten Unternehmen vorbehalten: aufwändige Werbegeschenke, selbstorganisierte Veranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl, oder großflächige Messeauftritte mit Prominentenbesuchen. Was bleibt, ist das Handwerkszeug , mit dem es auch kleinen Unternehmen gelingen kann, mit Fleiß und Methodik eine solide und erfolgreiche Pressearbeit durchzuführen: Presseverteiler, Adress-Datenbanken für Medienkontakte, Presseportale und auch die ganz praktische Veranstaltungsorganisation wurden mit vielen Praxistipps ausführlich besprochen.

Wer dem eingangs von Tom Buschardt geschilderten Arbeitsalltag eines Redakteurs gefolgt war, konnte nachvollziehen, warum umständliche Schilderungen des eigenen Werdegangs zum Gründer bei Anruf in einer Redaktion tödlich sind. Vierzig Sekunden maximal wird sich der Redakteur gönnen, um zu entscheiden, ob ihn der Anruf interessiert. In dieser Zeit muss die Botschaft rüberkommen, also bitte keine ausführlichen Anekdoten aus der Studentenzeit, sondern gleich zur Sache kommen.

Als Gründer frage ich mich natürlich, ob ich mein knappes Budget nicht lieber in Veranstaltungen direkt für Kunden investieren sollte. Die Beglückung von Journalisten mit Sekt, Häppchen und Werbe-USB-Sticks kann doch nur eine Zwischenetappe sein auf dem Weg zum Kunden, zu Aufträgen und zu Umsatz.

Mein Fazit nach dieser Veranstaltung ist, dass ich die PR auch für kleine Unternehmen als einen zunächst noch kleinen, aber wichtiger Baustein verstehen muss, der nicht vernachlässigt werden darf.

Ganz am Schluss kam noch ein heikles Thema auf: Produkt-Placement und Medienkooperation sind die Fachbegriffe für das, was man in meiner Jugend noch „Schleichwerbung“ nannte: In der Autozeitschrift tauchen Teambetreuer mit den Jacken einer Zigarettenmarke auf, oder im Szenemagazin haben die Aschenbecher und Einkaufstaschen die Farbe und das Logo einer anderen Marke. Vom Werbekunden bezahlte Artikel werden im Nachrichtenstil formuliert und sind von redaktionellen Texten kaum noch zu unterscheiden. Der unbedarfte Leser nimmt die Werbung nicht mehr als Werbung wahr und wird somit manipulierbar.

Ist das ethisch noch vertretbar, war meine kritische Frage. Tom Buschardt hatte uns im ersten Teil der Veranstaltung seinen persönlichen Berufsweg vom harten aber fairen Journalisten zum Leiter einer PR-Agentur geschildert – was war da mit ihm geschehen? Wie weit hatte er seine früheren Überzeugungen bewahren können, angesichts der Gepflogenheiten im PR-Markt? Auf einmal sah ich die ökonomischen Zwänge, denen auch ein so sachkundiger Mitmensch wie Tom Buschardt ausgesetzt ist. Ich wünsche mir und allen anderen Gründern, dass wir ökonomisch erfolgreich sein und trotzdem unseren Überzeugungen treu bleiben können.

Insgesamt ein äußerst gelungener und erkenntnisreicher Termin, auch wenn ich persönlich wohl noch einige Jahre brauchen werde, um dieses Wissen geschäftlich anwenden zu können. Wenn ich dann irgendwann einmal berühmt bin und von Journalistenhorden verfolgt werde, buche ich auf jeden Fall das Seminar „Wie sage ich nicht, was ich nicht sagen will“ bei Tom Buschardt, das habe ich mir schon fest vorgenommen!

Meinen Dank an NUK und die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, die uns Alumni dieses Seminar ermöglichten!

biz.agent ist mehr als eine einfache E-Mail Software, da die eingebaute Intelligenz dem Benutzer das Sortieren und Strukturieren der Informationen abnimmt. biz.agent wird derzeit realisiert und voraussichtlich im Frühjahr 2010 als SaaS-Angebot verfügbar sein.

Gesucht: Gute Gründer!

Freitag, den 2. Oktober 2009, von Sandra Mennig

Sie alle sind NUK-Erfolgsgeschichten : der weltweite Technologieführer bei Beschichtungen für Medizinprodukte, Hemoteq aus Würselen bei Aachen, das  ebenfalls dort ansässige Unternehmen pleyers. bau innovationen , das mit seinem Spezialversiegelungskunststoff das derzeit höchste Bauwerk der Erde in Dubai abdichtete, Sedo, die globale Domainhandelsbörse aus Köln, die mit dem Deutschen Gründerpreis 2009 ausgezeichnete Bonner Smoothie-Firma true fruits

Ab 02. November sucht NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. wieder gute Gründer, denen wir helfen wollen auch eine Erfolgsgeschichte zu werden: Heute in genau einem Monat findet im Kölner KOMED-Saal der NUK-Auftakt 2010 statt. Hier gibt es erste Informationen zu unseren kostenlosen Angeboten für Existenzgründer aller Branchen wie dem NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010 und die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit dem NUK-Netzwerk.
In Düsseldorf wird der Beginn der 13. NUK-Runde am 05. November im Life Science Center gefeiert, in Bonn am 10. November im Universitätsclub.

Für die Auftaktveranstaltungen melden Sie sich bitte hier an, weitere Termine folgen in Kürze. Eine Übersicht aller Termine bis Ende Januar ist hier als Download hinterlegt.

Wie, Sie sind noch nicht so ganz überzeugt, ob NUK Ihnen was bringt? Dann hören Sie doch mal, was die Alumni des letzten Jahrgangs zu sagen haben:

> Ich war zunächst skeptisch gegenüber der Idee mein Gründungsvorhaben samt Finanzplanung in einen Wettbewerb zu tragen. Ich hatte Bedenken, ich könnte dadurch meine Unabhängigkeit verlieren. Ein diffuses Gefühl überkam mich bei dem Gedanken. Weil: Wer berät Gründer oder Unternehmen denn bitteschön kostenlos und hilft bei der Gründung, vielleicht sogar Finanzierung??? Eben! Um so positiver überrascht war ich, dass alle meine Bedenken umsonst waren. Der NUK-Businessplan-Wettbewerb ist für Gründer und die, die es werden wollen eine absolut spitzenmäßige Unterstützung in allen Fragen die Gründung oder das Schreiben eines Businessplans betreffend. Die NUK-Coachings sind eine echte Hilfe, besonders wenn es mal nicht weiter geht mit dem Gründungsvorhaben. Man trifft dort Experten und vor allem Menschen, die sich den ganzen Tag auch fast ausschließlich mit der Gründung eines Unternehmens beschäftigen. Die Coachings können einen unglaublich beruhigenden und motivierenden Effekt auf den Gründer haben. THX NUK!
Philip Fercho, Mamono Extravaganza
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Der NUK-Businessplan-Wettbewerb ist eine exzellente Möglichkeit für sein Gründungsvorhaben ein qualifiziertes Feedback zu holen. Zudem sind die angebotenen Veranstaltungen, Coachings und Prämierungsfeiern eine einzigartige Möglichkeit qualitativ hochwertige Unterstützung zu erfahren und die Idee der Öffentlichkeit vorzustellen. Vielen Dank und weiter so!
Andreas Petz, ELOKET
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Sehr gutes Handbuch und hilfreiche Seminare, auch positiv, dass die Vorträge zum Download verfügbar sind – KOSTENLOS!
Manfred Puppe, Architectsinpixels
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Der NUK-Businessplan-Wettbewerb hat uns nicht nur geholfen, einen strukturierten Businessplan zu erstellen: Wir haben durch die Gutachten und Coaching-Abende zudem wertvolles Feedback erhalten, welches unsere Idee und uns als Team klar vorangebracht hat. Das NUK-Team hat uns stetig unterstützt und stand bei Fragen immer zur Verfügung. Die Medienpräsenz, die durch die Teilnahme entstanden ist, hat flavourpearls bekannter gemacht und den einen oder anderen wertvollen Kontakt erzeugt. Vielen Dank dafür!
Matthias Müllenbeck, flavourpearls
Top 11 NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Sehr wertvolle Vorträge und Coaching-Abende, kompetente Gesprächspartner.
Tassilo Gernandt, Tassilo Safezone
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Sehr gute Unterstützung bei der Entwicklung des Businessplans und bei der Gründung; qualitativ hochwertige Veranstaltungen und und Begleitmaterialien; hochkarätige Jury; gute Gelegenheit, auf Investoren/Mentoren zu treffen.
Martin Holzwarth, Wattfox
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Auf dem Modemarkt kann man das Rad nicht neu erfinden. Daher rechne ich mir keine großen Chancen beim Businessplan-Wettbewerb aus. Dennoch schätze ich die Gutachten und finde es großartig an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können.
Nina Malmgrén, Malmgrén
Teilnehmerin NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Eine ganz tolle Sache, die letzten Monate waren sehr arbeitsintensiv und haben mich sehr weitergebracht! Meine Ziele waren zum einen, zu verstehen, wie die „Szene tickt“, zum anderen, wie und unter welchen Bedingungen man Beteiligungskapital bekommt. Beiden Zielen bin ich ein gutes Stück nähergekommen. Vor allem aber hat mich der Kontakt zu ähnlich Gesinnten darin bestärkt, in meinen Bemühungen nicht nachzulassen, meine Geschäftsideen ernst zu nehmen und hartnäckig zu verfolgen.
Jan-Martin Lichte, biz.agent
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Optimal zur eigenen Standortbestimmung. Sehr empfehlenswert für zukünftige Gründungsteams.
Dr. Ingo Paulsen, Ontolife Bioinformatics ,
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Super – der Businessplan-Wettbewerb zwingt die Teilnehmer, sich optimal und vor allem präzise aufzustellen und die eigenen Ideen überzeugend zu präsentieren. Das Ganze ist wie ein Reifungsprozess: Am Ende ist man schlauer!
Nicola Bohlinger, Bohlinger
Teilnehmerin NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Sehr hilfreich! Ohne den Wettbewerb hätte man vielleicht zwischenzeitlich die Segel gestrichen. Aber durch die Coaching-Abende wurde man immer wieder auf Kurs gebracht und hat sich durchgebissen. Danke an das NUK-Team!!!
Petra Müller, Camaeleon
Teilnehmerin NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Ein besonders hilfreicher, informativer, nützlicher und wirksamer Wettbewerb, der allen Gründern in den wesentlichen und wichtigen Fragestellungen und Anforderungen rund um die Gründungsplanung mit Rat und Tat zur Seite steht. Es werden kompetente, qualifizierte und professionelle Hilfestellungen durch Expertenteams gewährleistet, die eine effiziente und effektive Beratung für Gründer darstellt. Vielen Dank für die Unterstützung, den Informationsaustausch und die Beratungskompetenz aller Experten, Organisatoren und Betreuer!
Nicole Becker, Creative Minds
Teilnehmerin NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> NUK war für uns wie ein kompaktes Studium. Nur dass man etwas fürs Leben lernt.
Thomas Walter Schwalowski, Pathfinder Studios
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Die erhaltenden Gutachten und Feedbacks waren zwar sehr kritisch, aber vom enthaltenden Verbesserungspotenzial her ausgezeichnet.
Frank-Steven Eichholtz, Uvento
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eilnehmer NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

> Absolut empfehlenswert!!!! Vor allem die hohe Qualität der Vorträge! Sehr gutes Klima zwischen den Teilnehmern und den Organisatoren. Hat sehr viel Spaß gemacht.
Dr. Grégoire Hummel, Phenospex
Top 11 NUK-Businessplan-Wettbwerb 2009

Nachtrag: Fabian Crabus, ebenfalls ein NUK-Alumnus, erläutert hier in seinem Blog BIZZIT, warum sich die Teilnahme an Businessplan-Wettbewerben für Gründer auf jeden Fall lohnt.

Wachstumsschub und Wegbegleiter – mit NUK besser zum Unternehmensstart

Dienstag, den 29. September 2009, von Sandra Mennig

Erfahrungsbericht von Allin Gasparian und Peter Diessenbacher, WeGrow GmbH (i.Gr.)
Teilnehmer NUK-Businessplan-Wettbewerb 2009, Top 11 Stufe 3

Alles begann mit einem Züchtungserfolg, den wir – Allin Gasparian und Peter Diessenbacher, die beiden Gründer von WeGrow – im Rahmen mehrjähriger Selektions- und Forschungsarbeit erzielt hatten. Damit war die Vorbedingung für die erfolgreiche Umsetzung der WeGrow-Idee geschaffen. Nun hieß es einen Businessplan zu erstellen und durchzustarten. Aber wie erstellt man einen Businessplan?
„Kennt Ihr NUK?“, fragte uns der Gründerberater von der Universität Bonn. Wir schüttelten verlegen die Köpfe. „Dann schaut doch einfach mal auf die Homepage“. Das taten wir auch. Ein Businessplan-Wettbewerb, der genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort startet! Rein in den ungewohnten Businesslook und auf zu der Auftaktveranstaltung in Bonn. In den ersten Minuten war es bereits entschieden: „Nächstes Jahr stehen wir beide da vorne, klar?!“ Diese Prophezeiung sollte sich erfüllen.

Dies war also tatsächlich möglich: Man konnte aus einer Idee ein Unternehmen aufbauen. Es war keine Spinnerei, es gab viele andere, die auch für etwas Eigenes brannten. Es gab Fachleute, erfolgreiche Unternehmer, die sich die anfänglich schwammigen Ausführungen anhörten und nicht lachten oder einschliefen. Es gab also tatsächlich das Neue Unternehmertum, ein Rahmen, in dem man wachsen konnte, in dem man unter Gleichgesinnten war, in dem der frische Wind der Jungunternehmer wehte, die ein Ziel vor sich hatten. Hier waren wir richtig. Das WeGrow-Team reichte den ersten „Businessplan“ ein. Im Nachhinein müssen wir diese Bezeichnung in Anführungsstriche setzen, denn nun ja… Das war eben erst der Anfang. Die ersten Gutachten waren nämlich ernüchternd: gute Idee, der Rest ließ viele Fragen offen. Auf in den Kampf, die räumen wir doch locker aus! So locker ging es dann doch nicht.

Das NUK-Konzept, der Aufbau des Wettbewerbs, die intensive und professionelle Begleitung, all das bewirkt vor allem eines: ins Detail zu gehen, sich intensiver auseinanderzusetzen, ehrlich zu sich selbst zu sein. Erschreckend, wie viele Baustellen sich in der Tiefe verstecken!
Wir absolvierten zahlreiche Coachings und führten viele Gespräche mit hochkarätigen Vertretern aus den Berufsfeldern Unternehmensberatung, Recht, Marketing, Vertrieb sowie mit erfahrenen Unternehmern. Aus der Idee wurde immer mehr ein umsetzbares Konzept, aus den ersten Gesprächen konkrete Partnerschaften. Von Stufe zu Stufe vervollständigte sich auch der Businessplan und aus uns, den beiden Gründern, wurden junge Unternehmer.

Bis zur dritten und letzten Wettbewerbsstufe durchlief unser Geschäftskonzept zahlreiche professionelle und kritische Begutachtungen und wir präsentierten auf der Abschlussveranstaltung als eines der elf nominierten Teams – immerhin von über 240 eingereichten Geschäftsmodellen – unser Konzept vor über 200 Gästen aus Wirtschaft, Presse und Forschung. Daraus ergaben sich neue Gespräche und wertvolle Kontakte.

Heute sind fast zehn Monate vergangen, in denen wir intensiv und leidenschaftlich an unserem WeGrow-Geschäftskonzept gearbeitet haben. Nicht nur die Idee hat sich entwickelt, die ersten Demonstrationsflächen wurden angelegt, die ersten Presseartikel sind erschienen und auch wir sind gereift. Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, das Geschäftskonzept kann schnell und einfach umgesetzt werden. Ob es auch ohne NUK gegangen wäre? Sagen wir, mit NUK ging es besser!

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei dem großartigen NUK- Netzwerk bedanken: Mögen die Coaches niemals müde werden, sich in ihrer kostbaren Freizeit für die Gründer einzusetzen. Mögen sie nicht die Geduld verlieren und vor allem niemals aufhören, ehrlich zu sein.
Jedem, der das Brennen in sich spürt, andere Wege gehen zu wollen, sollte es tun. NUK begleitet eine entscheidende Strecke mit und trägt auch manchmal den Rucksack, aber den festen Willen ans Ziel zu kommen, den muss man schon selbst mitbringen.

Weitere Informationen unter www.we-grow.de und in diesem Artikel im Bonner General-Anzeiger.

WeGrow GmbH (i.Gr.) – Wir lassen für Sie Bäume wachsen
Gründer: Allin Gasparian, Peter Diessenbacher; Bonn
Geschäftsidee:
Die Gründer ermöglichen die Investition in ökologisch nachhaltig bewirtschaftete Edelholzplantagen in Europa. WeGrow übernimmt im Dienstleistungsauftrag für die Kunden die Pflanzung des extrem schnellwüchsigen Kiribaumes, die Pflege und Ernte der Plantagen – durch einen Züchtungserfolg bereits nach zehn Jahren – sowie den Verkauf des Edelholzes. Diese neuartige Grüne Geldanlage bietet neben sicheren und attraktiven Renditen auch ein gutes Gefühl.


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