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Was auf die Ohren, Umsatzplus und ein Merci

Mittwoch, den 12. Mai 2010, von Sandra Mennig

Gleich drei Updates aus dem Hause true fruits: Ab Samstag, 15. Mai sind eine Woche lang die ersten Radiospots des NUK-Silbersiegers von 2006 zu hören, und zwar auf 1LIVE, WDR2 und WDR4.

Ein aktuelles Interview mit Inga Koster gibt es auch, in dem sie stolz berichtet, dass ihre junge Firma trotz Wirtschaftskrise und schrumpfendem Markt 2009 der schnellstwachsende Smoothiehersteller gewesen sei mit einem Anstieg der Marktanteile von 16,7 Prozent im Januar auf 28,5 im Dezember.

Das zuletzt mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnete Bonner Unternehmen revanchierte sich außerdem sehr charmant bei seinen Fans vor Ort: Als Dank an die Bürger der Bundesstadt, die durch ihre Unterstützung diese renommierte Würdigung mitermöglicht hatten, verteilten true fruits kostenlos ihre Ganzfruchtsäfte in der Innenstadt. Und weil die Crew um Inga Koster, Marco Knauf und Nicolas Lecloux nie um eine pfiffige Marketingidee verlegen ist und die Social Media-Klaviatur meisterlich bedient, entstanden bei der Aktion gleich Fotos von gefühlt halb Bonn, aus denen dann noch ein fast meditatives Video wurde:

Nachtrag:Hier kann man einen der Radiospots von true fruits auch anhören und bewerten. Man erfährt außerdem, dass die Audioreklame auf der Marketing-Kampagne “fuc – frequently unasked consulting” beruht. Diese nimmt die vielen vermeintlich guten Ratschläge aufs Korn, mit denen die Gründer zu Beginn konfrontiert wurden. Natürlich nicht bei NUK, hoffen wir mal…

Chronologie eines fruchtigen Triumphes

Montag, den 6. Juli 2009, von Sandra Mennig

Im NUK-Büro trinken wir ja seit Tagen nur noch diese Smoothies in den schicken Glasflaschen. Warum? Weil die true fruits, 2. Sieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2006, letzte Woche mit dem Deutschen Gründerpreis in der Nachwuchs-Kategorie ausgezeichnet wurden. Und bei dem Wetter…

Jetzt gibt es im Firmenblog der Senkrechtstarter einen vergnüglichen Blick hinter die Kulissen der Verleihungsgala am 30. Juni in Berlin nachzulesen. Prost!

(Foto: Franziska Krug)

Flaschen-Post von den saftigsten NUK-Alumni

Montag, den 17. November 2008, von Sandra Mennig

Der NUK-Businessplan-Wettbewerb 2009 ist erfolgreich angelaufen, da haben wir wieder Zeit, um mal nach unseren Alumni zu sehen. In loser Folge stellen wir hier gerne auch besonders charmante und einfallsreiche Marketingmaßnahmen von NUK-Gründern vor – best practice business also. Den Auftakt macht Nadine Scherf, Pressesprecherin der true fruits GmbH aus Bonn, 2. Sieger des Wettbewerbs 2006. Bitteschön:

Als true fruits vor rund zwei Jahren Smoothies auf dem deutschen Markt einführte, musste noch viel Aufklärung betrieben werden. Mittlerweile sind die pürierten Früchte allgemein bekannt und viele große Unternehmen sind auf den lukrativen Smoothie-Zug aufgesprungen.

Dass es true fruits überhaupt gelungen ist als erste Firma Smoothies in Deutschland einzuführen, verdanken wir nicht nur der FH Bonn/Rhein-Sieg, die unseren Gründern Inga Koster, Marco Knauf und Nicolas Lecloux ein interdisziplinäres Forschungsprojekt ermöglichte, sondern vor allem auch der Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb von NUK. Der Smoothie-Businessplan konnte damals in allen drei Stufen Hauptpreise abräumen – derart ermutigt ging die Firma true fruits Ende 2006 mit zwei Investoren an den Start.
Mittlerweile ist die Nachfrage nach den Smoothies so hoch, dass wir eine neue, noch größere Flasche auf den Markt bringen: den true fruits triple. Dieser große Bruder der kleinen true fruits-Flaschen enthält mit 750 ml die dreifache Ladung Smoothie-Genuss.

Für ihre neuen King-Size-Smoothies ließen sich die NUK-Alumni true fruits eine clevere Marketing-Idee einfallen

Für ihre neuen King-Size-Smoothies ließen sich die NUK-Alumni true fruits eine clevere Marketing-Idee einfallen

Parallel dazu starten wir eine Aktion, die Spaß machen soll und die Smoothie-Fans ganz persönlich anspricht: Wer die true fruits-Flaschen kennt, weiß, dass auf den kleinen 250ml-Flaschen die jeweilige Smoothiesorte mit einem kurzen Text umschrieben wird. Beim neuen triple überlassen wir dieses Textfeld nun dem Rest der Republik. All diejenigen, die schon immer ihr schriftstellerisches Können unter Beweis stellen wollten, haben nun die Chance sich mit einer eigenen Message auf der extravaganten true fruits triple-Flasche zu verewigen und sich ein eigenes kleines Denkmal zu setzen, denn die Flaschen mit den Gewinnertexten gehen anschließend bundesweit in den Handel. Wer mitmachen will, stellt seinen Text auf dem Blog tripletext.truefruits.com ein. Die User voten und bewerten die eingestellten Texte. Die beiden Texte mit den meisten Stimmen werden auf die triple-Flaschen gedruckt. Die Namen der Gewinner kommen natürlich auch auf die Flasche – soll ja jeder wissen, wer das Rennen gemacht hat. Außerdem gibt es noch prall gefüllte Smoothie-Pakete zu gewinnen.

Also, Bleistifte gespitzt und los geht die Schreiberei!

Für findige Bonner gab es übrigens noch eine besondere Aktion im Rahmen der “Message on a bottle”-Kampagne. Weitere Neuigkeiten von den true fruits sind hier nachzulesen.

Inspirierende Gründer-Konterfeis

Dienstag, den 10. Juni 2008, von Sandra Mennig

Die Fotoausstellung “Wir bieten neue Lösungen” im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW in Düsseldorf können sich angehende Gründer aber mal so richtig zum Vorbild nehmen: Thema sind nämlich Studierende und Absolventen der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, die ein eigenes Unternehmen gegründet haben.

Einige der hier präsentierten Neustarter sind inzwischen auch bundesweit oder international erfolgreich – wie etwa die True Fruits GmbH, 2. Sieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2006. Von ihren leckeren Smoothies verkaufen die Bonner trotz des hart umkämpften Marktes momentan schon rund 500.000 Flaschen pro Monat, zahlreiche renommierte Auszeichnungen und 15 Angestellte kann das junge Unternehmen bereits aufweisen.

Mitgründerin Inga Koster war Gast bei der Vernissage, die von Minister Andreas Pinkwart, Schirmherr des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2008, eröffnet wurde (siehe Foto).

Ein aktuelles Förderland-Videointerview mit Inga Koster zur Geschichte ihres “Saftladens” und zu den Vorteilen, die ihrem Team die NUK-Teilnahme gebracht hat, gibt es jetzt und hier – ihr Tipp an andere Gründer: “Weitermachen, auch wenn man gerade denkt, es klappt nicht mehr!”:

Wer es bis zum Ende der Ausstellung am 19. Juni nicht ins Ministerium schafft, bekommt auch in dieser Bildergalerie einen Eindruck. Weitere Infos hier.

Ausstellungsdaten:
“Wir bieten neue Lösungen” vom 03.-19.06.2008
Foyer des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung
und Technologie des Landes NRW,
Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf

NUK-Schirmherr Pinkwart und NUK-Alumnus Koster 

 (Foto: FH Bonn-Rhein-Sieg)

Die Idee ist nicht alles

Mittwoch, den 16. April 2008, von Sebastian Schäfer

Die Entscheidung der NUK-Jury ist gefallen, die Preisträger der aktuellen Runde stehen fest und werden am kommenden Dienstag in Köln ausgezeichnet. Welche Kriterien sind am Ranking-Prozess unseres Expertengremiums beteiligt? Nun, Dreh- und Angelpunkt hierbei: NUK veranstaltet einen Businessplan-Wettbewerb.

Das bedeutet, dass in jeder Runde die besten eingereichten Businesspläne ausgezeichnet werden. Bei einem Businessplan geht es darum das wirtschaftliche Potenzial einer Gründung oder eines Projekts darzustellen. Würde es nur um die Idee gehen, wären wir ein Ideenwettbewerb.

Auch der Begriff “Innovation” muss sich nicht nur auf Produkte oder Dienstleistungen beziehen, die am Markt noch gar nicht vorhanden sind. Auch die Art der Umsetzung, die Vertriebswege o.Ä. kann innovativ sein.

Jeder Existenzgründer wagt den Sprung ins kalte Wasser und geht ein hohes persönliches Risiko ein. Daher gilt ganz bestimmt jedem, der einen solchen Schritt wagt, der größte Respekt. Jeder Existenzgründer muss mit seiner Idee aber auch Geld verdienen, um überleben zu können. Ohne “Kohle” funktioniert es leider nicht. Und ohne Enthusiasmus für das eigene Vorhaben wird dies nur selten möglich sein.

Bei NUK geht es auch darum, den Businessplan mit dem größten wirtschaftlichen Potenzial zu prämieren. Eine innovative Idee muss daher neu und/oder besser und/billiger sein, um am Markt erfolgreich zu sein und Arbeitsplätze zu schaffen.

Ob die Gründer mit ihrem Geschäftsmodell am Markt erfolgreich werden, wird sicher auch zu einem großen Teil durch den persönlichen Einsatz bestimmt. Wie groß dieser ist können wir nur an der Qualität des ausgearbeiteten Businessplans beurteilen. Für die Umsetzung sind dann eine Vielzahl an weiteren Faktoren zuständig.

Dass man keine ganz neue Idee umsetzen muss, um äußerst erfolgreich am Markt zu sein, zeigt übrigens z.B. die Bonner true fruits GmbH, 2. Sieger im NUK-Businessplan-Wettbewerb 2006: Das junge Gründer-Team hat ein Produkt, das auf ausländischen Märkten bereits lange etabliert war, hervorragend in den deutschen Markt eingeführt und so bereits einen ganzen Sack voller Preise eingeheimst und mehr als zehn direkte Arbeitsplätze geschaffen.

Apropos: Habe ich eigentlich schon mal auf unsere NUK-Erfolgsgeschichten hingewiesen? Da finden sich natürlich auch “richtig” innovative Ideen…